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Eine Herbsttradition im Haus Rückenwind: Gemeinsam ein Mandala legen

„Wollen wir wieder ein Mandala legen?“ – diese Frage kam während einer Geh- und Stehmeditation von einem Bewohner des Hauses Rückenwind. Und tatsächlich: Der meteorologische Herbstanfang stand unmittelbar bevor. Höchste Zeit also für eine Tradition, die sich im Haus über viele Jahre entwickelt hat.
Yoga gehört im Haus Rückenwind seit Langem zum Therapieangebot. Dabei geht es nicht in erster Linie um komplizierte Körperhaltungen. Einfache Übungen zur Aufmerksamkeit spielen eine wichtige Rolle: den eigenen Körper bewusst spüren, die Umgebung wahrnehmen, den Atem beobachten und den Körper sanft mobilisieren. Hinzu kommen unterschiedliche Yogapraktiken wie Geh- und Stehmeditationen.
Im Herbst gehört inzwischen auch das gemeinsame Legen eines Mandalas dazu. Verwendet wird, was die Natur und vor allem der eigene Garten gerade bereithalten. Auch in diesem Jahr wurde der Wunsch der Bewohnerinnen und Bewohner gerne aufgegriffen.
Gemeinsam entstand Stück für Stück ein Mandala aus den Früchten und Schätzen des Gartens. Auch Bewohnerinnen und Bewohner, die erst seit Kurzem im Haus Rückenwind leben und diese Tradition noch nicht kannten, beteiligten sich und waren vom Ergebnis berührt.
Zum Abschluss saßen alle noch einmal gemeinsam um das fertige Mandala. Es wurde betrachtet, gestaunt und entdeckt – auch darüber, welche Vielfalt direkt vor der eigenen Haustür wächst.
So verbindet die Yogapraxis im Haus Rückenwind Aufmerksamkeit und Wahrnehmung mit Bewegung, Gemeinschaft und dem bewussten Erleben der Jahreszeiten. Und manchmal beginnt eine liebgewonnene Tradition einfach mit der Frage: „Wollen wir wieder ein Mandala legen?“