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Mit 101 Jahren ans Stettiner Haff

Manche Wünsche verlieren auch mit 101 Jahren nichts von ihrer Bedeutung. Für die älteste Bewohnerin des Pflegeheims „Haus der Geborgenheit“ der Volkssolidarität Uecker-Randow ging es deshalb kürzlich an einen ganz besonderen Ort: an den Strand nach Ueckermünde.

Bei angenehmen Temperaturen und einer frischen Brise genoss sie den Blick auf das Wasser, das sanfte Rauschen der Wellen und die besondere Atmosphäre am Stettiner Haff. Für einen Moment standen Alltag und Zeit still. Stattdessen zählten die kleinen Dinge: die Weite des Horizonts, der Wind auf der Haut und die Ruhe, die das Wasser ausstrahlt.

Solche Ausflüge sind oft mehr als nur eine Abwechslung. Sie wecken Erinnerungen, schaffen neue Erlebnisse und schenken wertvolle Momente der Lebensfreude.

Für die Bewohnerin wird dieser Tag sicher noch lange in Erinnerung bleiben – ein Ausflug ans Meer, der gezeigt hat, dass es für besondere Erlebnisse kein Alter gibt.

Die Eindrücke dieses besonderen Tages wurden von Mitarbeitenden des Hauses sogar in einem kleinen Gedicht festgehalten:

Ein stolzes Leben, reich und weit,
ein ganzes Jahrhundert voller Zeit.
Mit 101 Jahren Reife und Glück,
blickt man gern auf die Welt zurück.

Heute ging die Reise an den Strand,
wo Wellen sanft berühren den Sand.
In Ueckermünde, am weiten Meer,
gab es kein Müssen und Wollen mehr.

Die Hausälteste saß am Uferrand,
die frische Brise auf Hand und Gewand.
Die Ruhe des Wassers, so still und rein,
zog tief in das dankbare Herz hinein.

Ein Tag wie ein Geschenk so groß,
im sanften Schoß von Mutter Natur bloß.
Genossen in Stille, von Herzen geschätzt,
wird diese Erinnerung niemals ersetzt.